Donnerstag, 13. November 2008

Was nur ist an meinem Namen blöd?

Hab’ heute mal gegoogelt und gefunden:

Im Forum Leselust findet sich folgender Eintrag:
[man muss ein wenig scrollen]
"Eine Empfehlung meiner Krimibuchhändlerin. Mit dem Hinweis: „Ignorieren Sie den blöden Titel und den Namen der Autorin.“ Ich muss gestehen, dass ich von alleine genau deshalb nie nach diesem Buch gegriffen hätte ..."

Was, bitteschön, ist an meinem Namen blöd?

Arte TV Krimitagebuch
[man muss ein wenig scrollen]
Tobias Gohlis über Missbrauch und Amnesie und deren Blüten in der Kriminalliteratur:

"Blüte 3: Inge Löhnig: "Der Sünde Sold": Ein fünfjähriger Junge verschwindet, wird nach Tagen nackt auf einem Holzstoß im Wald entdeckt. Kann sich an nichts erinnern. Der Klappentext: "Es gab keinen Missbrauch." Da bin ich aber echt froh."

Tja, Herr Gohlis, da muss ich Sie enttäuschen: Der Klappentext verrät ja nicht alles; aber ... hmm ... ich will ja nicht zuviel ausplaudern ... Trotzdem: Missbrauch ist auch in diesem Buch geschehen, nur wie das Opfer damit umgeht, das ist in diesem Fall doch völlig anders ... jedenfalls nicht durch Flucht in Amnesie.


Völlig unvermutet:
Das Handelsblatt hat einen Buch-Shop:

2 Kommentare:

Alexander hat gesagt…

Wenn den Leuten sonst nix einfällt, mokieren sie sich über den Namen - aber besser so in der Presse erscheinen als gar überhaupt nicht...

Petra hat gesagt…

Das "blöden" bezieht sich grammatikalisch auf den Titel, nicht den Namen...falls es tröstet...
meint die mit dem nicht zu buchstabierenden Namen