Vor einigen Wochen kam die Mail einer Journalistin, die an einem Radio-Feature zum Thema Jugendkrimi arbeitete und mit mir ein Gespräch über "Schattenkuss" führen wollte. Da sie in Berlin sitzt und ich in München, schlug sie vor, den Interviewtermin mit Hilfe des BR zu organisieren. Ein paar Tage später saß ich in Münchem im Studio vor einem Mikro und sie in Berlin. Ein Mitarbeiter erklärte mir, wie das technisch ablaufen würde und verschwand dann. Ganz alleine saß ich in diesem kleinen Raum vor einem Berg Technik und mit übersgestülptem Kopfhörer, in dem ich nicht nur die Stimme meiner Gesprächspartnerin hören konnte, sondern auch meine. Ganz schecklich, denn sie klang so, wie ich sie selbst nie höre, sondern immer nur die Anderen. Das war reichlich irritierend und lenkte mich ab und am Ende des halbstündigen Gesprächs war ich sicher, jede Menge Mist von mir gegeben zu haben.
Gestern wurde das Feature gesendet und ich bin erleichtert.
Wer mal hören will, findet die Sendung hier:
Wer das Feature nachlesen will, klickt hier.
Sonntag, 29. August 2010
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1 Kommentare:
Hallo Frau Loehnig
der Link zum Audiofile auf Deutschlandradio funktioniert nicht, weil dort am Anfrang das h von http fehlt.
Gruß
Marc Bischoff
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