Donnerstag, 23. August 2012

76 - 99 - 91 - 67

Nein, das sind keine weiblichen Maße. Es handelt sich um die Anzahl der Rezensionen für meine Dühnfort-Romane bei Amazon. Noch eine und bei Dühnforts zweitem Fall "In weißer Stille" werden sie dreistellig.

Für mich ist das der Anlass - und es ist zugegebenermaßen auch höchste Zeit dafür - mich endlich mal bei all den Rezensenten für ihre Mühe und ihre Begeisterung für Dühnfort  und  Co. zu bedanken. Also  Dankeschön euch allen! Auch denjenigen, denen meine Art zu schreiben nicht gefällt. Ich bin deswegen nicht böse oder enttäuscht. Mir gefällt ja auch nicht jedes Buch, das ich lese. Das ist nun mal so. Es gehört dazu und es wäre ja geradezu vermessen, zu erwarten, dass meine Bücher jedem gefallen. Es reicht, wenn es genügend sind. ;-)

   




Mittwoch, 15. August 2012

Eines meiner Lieblingsbücher


Heute mal eine Rezension von mir. Das Buch trägt den Titel "Schatten" und stammt von Karin Alvtegen. Die Autorin ist Schwedin, lebt in Stockholm, schreibt Bestseller und ist - wie in den Biographien gerne angemerkt wird - die Großnichte von Astrid Lindgren. Was ich persönlich jetzt nicht als wahnsinnig wichtige Information betrachte. Wichtig ist: Sie  kann schreiben! Und wie!

Schatten ist die Geschichte einer Familie, deren Oberhaupt seit Jahrzehnten ein Geheimnis hütet. Ein Geheimnis, das ihn, den berühmten Schriftsteller und Nobelpreisträger Axel Ragnerfeldt, vernichten würde - sogar posthum -  sollte es ja ans Tageslicht gezerrt werden. Leider hat Ragnerfeldt es versäumt, rechtzeitig dafür zu sorgen, dass dies nicht geschehen kann und nun liegt er, von einem Schlaganfall gezeichnet und handlungsunfähig, in einem Pflegeheim. Seit Geist ist hellwach, seine Sprache und sein Körper gelähmt.

Die ehemalige Haushälterin bringt den Stein ins Rollen und zwar dadurch, dass sie stirbt. Eine Frau, die den Nachlass regeln und für eine würdige Beerdigung der alten Dame sorgen will, meldet sich beim Sohn des ehemaligen Arbeitgebers, Jan-Erik Ragnerfeldt. Rasch entfaltet sich eine Familiengeschichte, in der jede Figur von eigenen Unzulänglichkeiten und Träumen getrieben wird, in der Kommunikationsunfähigkeit, Egozentrik und Lieblosigkeit herrschen, in der der Patriarch noch immer machtvoll wirkt, obwohl er aller Kräfte beraubt ist.

Karin Alvtegen jagt ihre Figuren gnadenlos durch die Geschichte, nimmt die Leser mit auf eine Reise durch menschliche Abgründe. Sie kennt kein Erbarmen, erzählt unbeirrt bis zum bitteren, atemlosen Schluss, an dem man als Leser doch noch einen Funken Hoffnung hat, die Autorin würde von dieser Gradlinigkeit abweichen und dieses Ende nicht zulassen.  Aber es ist ein konsequentes Finale, auch wenn man erschüttert das Buch zuschlägt. Genau genommen, das einzig mögliche. 

Ich bin sicher, Karin Alvtegen kennt ihre Prämisse und folgt ihr beharrlich. Eine der Stärken des Buches - neben einer wunderschönen Sprache - ist die Führung der Figuren, denen sie keinen falschen Trost, keine falsche Harmonie und überhaupt keine Halbheiten gönnt, die sie logisch und methodisch führt, mit viel Empathie ihre psychischen Tiefen auslotet, sie an Grenzen führt und darüber hinaus treibt. Das alles ist von gnadenloser Konsequenz, die den Leser nicht los lässt. Auch wenn das Buch längst zu Ende gelesen ist.


Freitag, 20. Juli 2012

Dienstag, 17. Juli 2012

Was für die Ohren: Dühnforts vierter Fall

Ich bekomme immer wieder Anfragen von Dühnfort-Fans, wann ich denn endlich in ihrer Stadt eine  Lesung habe. Doch ich kann nicht überall sein und Lesungen sind rar. 
Deshalb lese ich ab heute jeden Tag einen Auszug aus einem meiner Roman. Los geht es mit dem aktuellen Fall: Schuld währt ewig. Daraus lese ich das erste Kapaitel. Viel Spaß damit.






Sonntag, 15. Juli 2012

Verflucht seist du. Dühnforts fünfter Fall.

Der Selbstmord einer jungen Frau erschüttert München. Doch war das tatsächlich ein Selbstmord? Kurze Zeit später wird ein Freund der Toten heimtückisch ermordet. Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team stoßen schnell auf ein Netz aus Lügen, Verrat und Eifersucht, das kaum zu entwirren ist.





Ich freue mich über das schöne Cover und auf den Erscheinungstermin im Dezember. Das Buch spielt zwar an zehn heißen Tagen im August 2012, einem Jahrhundertsommer (was er ja noch werden könnte), aber im Herbst und Winter liebe ich es, mich mit einem Bücherstapel aufs Sofa zu verziehen und jede freie Minute zu lesen. Ich hoffe, dass den Dühnfort-Fans die Zeit bis dahin nicht zu lang wird. 


Vorher erscheinen ja noch etliche Bücher, auf die ich mich freue und meine Fans vielleicht auch. Böser Wolf, von Nele Neuhaus im Oktober. Wassermanns Zorn, von Andreas Winkelmann im August. Die Puppenmacherin, von Max Bentow sogar schon in ein paar Tagen, und dann wäre da noch der neue Roman von Charlotte Link. Im Tal des Fuches erscheint im September. Also noch reichlich Lesestoff, bis Dühnforts fünfter Fall im Dezember erscheint.



   




Samstag, 14. Juli 2012

Personal gesucht


Es ist Zeit, über Dühnforts nächsten Fall nachzudenken. Themen und Ideen habe ich genug. Deshalb spiele ich zurzeit mit Legomännchen, stelle den möglichen Protagonisten in sein Romanumfeld. Wer sind seine Freunde und Unterstützer? Wer stellt sich ihm in den Weg, wird gar zum Feind und unerbittlichen Widersacher? Besser gelingt das, wenn man die Namen der Beteiligten kennt. Und die zu finden, ist nicht so einfach. Ein Name sagt viel über eine Figur aus. Jemand der beispielsweise Liselotte Göttig heißt, kann unmöglich eine Figur vom Typ Lisbeth Salander verkörpern. Eine Liselotte wird eher brav und bieder sein, sich vermutlich unterordnen und anpassen. Kämpfen ist eher nicht so ihr Ding. Den passenden Namen zu finden, ist also gar nicht so leicht. Oder doch? Seit ich diese Webseite gefunden habe, geht es viel flotter und macht richtig Spaß: Oleg Jurschitzka wird jedenfalls kein netter Kerl sein.

Montag, 9. Juli 2012

Dühnfort schäumt …

… natürlich nicht vor Wut. Das tut er eher selten. Wer ihn kennt, weiß das. Und wer ihn kennt, kennt auch seine Leidenschaft für Espresso und gelegentlich auch Cappuccino. Seit er nun mit Gina zusammengezogen ist …

Ups! Darf ich das eigentlich schon verraten?

Okay, nun ist es mir schon rausgerutscht. Also lass ich das so stehen. Die meisten Dühnfort-Kenner vermuten das ohnehin und ich verrate ja nicht, wie sie nun ihr Wohnproblem gelöst haben, ob er in Ginas WG zieht, obwohl er nicht WG-kompatibel ist, oder sie in seine eigentlich zu kleine Wohnung, oder ob sie eine neue Wohnung gemietet haben und Dühnfort künftig keinen Blick mehr auf die bröselnden Marmorengel des Alten Südfriedhofs hat.

Also, seit Dühnfort mit Gina zusammengezogen ist, ist sein Aerolatte überfordert mit der Milchschaumzubereitung und streikt. Der Stab hat sich verbogen, die Spirale eiert herum, die Milch wird nicht zu Schaum und aus dem leckeren Espresso einfach kein toller Cappuccino. Dühnfort muss einen neuen Milchaufschäumer kaufen.

Damit er diesmal ein vernünftiges Teil an Bord bekommt, habe ich für ihn ein wenig recherchiert. Es traf sich eigentlich gut, dass zufällig auch der Milchaufschäumer in unserem Haushalt seinen Dienst verweigerte und wir einen neuen brauchten. Nach intensiver Recherche fand ich, was Dühnfort suchte und bin begeistert:

Stabiler Stab, der sich nicht verbiegt, wenn man mal die Topfwand touchiert. Toller feinporiger und cremiger Schaum! Abnehmbare Spirale, die man in den Spüler tun kann. Solides Edelstahlgehäuse und die Frage wohin mit dem Ding, erübrigt sich auch, denn der Milchaufschäumer lässt sich gut im integrierten Ständer aufbewahren. Sieht toll aus, macht tollen Milchschaum, ist supergut verarbeitet und funktionell und seinen Preis absolut wert. Dühnfort ist begeistert. Ich auch.